Tag 2 Auffi Regenschburg

Tag 2 Auffi Regenschburg

Na da wollten wir gestern Abend noch entspannt ein bisschen in die Natur schauen und Lotti die Gelegenheit geben, um sich herum alles wahrzunehmen und etwas zur Ruhe zu kommen und dann kam eine Invasion von Junikäfern über das Feld und Lotti war nicht mehr zu halten. Ok, Markus auch nicht. Da beide auf unterschiedliche Art die Jagd eröffnet hatten, entschieden wir kurzerhand in den Bulli zu gehen. Was soll ich sagen: es ist sehr eng mit Hundebox und Flummi-Pudel. Also wurde der Abend schnell beendet, denn Lotti hatte in jedem Fall auch schon genug für heute erlebt. Der Blick aufs Feld war wirklich traumhaft. Sowohl am Abend….

Als auch in den frühen Morgenstunden…

Lotti hatte tatsächlich nur einmal kurz in der Nacht einen halbherzigen Laut von sich gegeben und ansonsten konnten wir gut zu dritt im Bulli schlafen.

Am nächsten Morgen gab es eine kurze Runde an der Naab. Es war schon wieder sehr sehr warm und wir wollten all unsere Kräfte noch ein bisschen für Regensburg aufsparen.

In Regensburg waren wir mit Leni zum Frühstück verabredet. NATÜRLICH war heute ein riesiger Flohmarkt auf dem Parkplatz, auf dem wir eigentlich den Bulli abstellen wollten. Die Suche nach einer Parkfläche gestaltete sich somit mehr als schwierig, doch irgendwann fanden wir einen viel besseren direkt an der Donau im Schatten der Bäume und kostenlos. Perfekt.

Einmal über die Brücke und ab ins Urban Café. Dort trafen wir auf Leni und hatten ein sehr besonderes Frühstück. Danach zeigte sie uns noch ein bisschen was von dieser wunderschönen Stadt, die einst im Mittelalter eine so große Rolle im Handel spielte. Zum Glück wurde sie von Bomben der Weltkriege weitgehend verschont und somit gibt es noch viele schöne historische Gebäude, die natürlich in Teilen auch gerade in der Restauration waren. Ganze 1000 Denkmäler soll die Stadt aufweisen. Wir sind ehrlich. Bei 33 Grad schafften wir einige davon von außen anzuschauen. Lotti hatte auch zusätzlich noch damit zu tun, die vielen Menschen und Geräusche zu verarbeiten und so flanierten wir ein bisschen bis zur nächsten Eisdiele ;-).

Dom St. Peter
Türensammlung muss sein 😉
Die steinerne Brücke

Am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Etappenziel. Leider war es dann relativ schnell mit unserer Erholung vorbei, denn wir mussten feststellen, dass überall, wo wir uns einquartieren wollten, kein Fleckchen mehr frei war.

Hinzu kommt noch, dass wir dieses Jahr auch etwas planlos sind was die Locations angeht. Vorgestern wussten wir ja auch noch nicht, in welche Himmelsrichtung es gehen soll. Wir haben uns dann versucht an den Seen Tegernsee, Ammersee, Schliersee und Starnberger See zu orientieren. Mit Google, Google Maps, Apple Karten und Park4Night waren wir auf der Suche nach einem geeigneten Quartier. Nett soll es schon sein und so gibt es für uns goes und no goes. Wir wurden im Laufe der Zeit aber auf den Boden der Tatsachen geholt, denn es ist Wochenende und anscheinend ganz Bayern, Rentner und Eltern mit kleinen Kinder unterwegs. Es ist einfach nichts zu bekommen…

Wir nähern uns München und die Auswahl an Autobahnabfahrten nimmt dramatisch zu. Okay, wo soll es hingehen, welcher See soll es sein. Völlig abgenervt sind wir dann erstmal auf einen Rastplatz gefahren um nochmal alle Plätze abzutelefonieren. Ohne Erfolg fahren wir weiter und geraten in den Strudel der Autobahnen, A9 auf die 99 wieder auf die 9 zurück auf die 99 schon mehrfach an der Allianz Arena der Bayern vorbeigesaust fahren wir dann nach einem erfolgreichen Telefonat auf die 8 in Richtung Bad Tölz zum Campingplatz Demmelhof am Stallauer Weiher. Hier werden wir sehr freundlich empfangen und stehen in zweiter Reihe zum Weiher. Die Sonne glüht zwar wir verrückt, aber wir sind froh, dass wir stehen und richten uns für die kommenden zwei Tage ein. Anne dreht ne kurze Runde um mal zu schauen was hier so los ist und ist sitze erstmal unter der Markise und bin froh für´s Nixtun. Man könnte sagen, da sitzt einer apathisch schauend rum 🙂

Der Magen knurrt mittlerweile auch wieder und so schlendern wir in den Gasthof des Platzes und vertilgen Magenfüllendes aber nichts Wertvolles. Als Absacker dann noch einen „Hirschkuss Kräuterlikör“ zum Aufräumen. Der Abend naht und die Sonne verschwindet hinter den Bäumen. Die Dusche ruft und somit kehrt Ruhe ein am Bulli. Lotti vertilgt nochmal zwei Schüsseln Trockenfutter, obwohl sie eigentlich nur von Luft und Rinderkopfhauf lebt… sie ist ein schlechter Esser.

Wir begrüßen den Abend jetzt gegen 21:00 Uhr mit einem Weißwein und die Vorfreude auf das WM Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste. Wir hoffen auf ein paar Datenpakete im WLAN um das Spiel zu verfolgen, sind aber auch schon gedanklich dabei, die Partie aus dem Geräuschpegel der angrenzenden WoMo ´s mit SAT Schüssel zu interpretieren.